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Wir können auf das erste halbe Jahr zurückblicken und jeden Abend auf den Tag.

Tagesrückblick


Wer sein Leben als Ganzes anschaut, kann meist eine positive Bilanz ziehen: Ich lebe, ich bin da, ich atme, kann denken und planen. Im Rückblick am Abend taucht nicht nur das Schwierige, der Ärger, die Unhöflichkeiten eines anderen auf, sondern auch die kleinen Begegnungen.

Es sind oft kleine Dinge, das freundliche Wort, dass ich den Zug doch noch erreicht habe, dass der Stau sich aufgelöst hat. Ich stelle auch meist fest, dass mir mindestens einer geholfen hat.

Dankesgefühle stellen sich noch deutlicher ein, wenn ich eine Prüfung bestanden, eine Arbeit ordentlich abgeschlossen, ein Essen gekocht, einen Auftrag bekommen habe.
Danken kann ich noch mehr für die Menschen, die mir geschenkt sind. Niemand ist ja gezwungen, mich wirklich zu mögen, mich als Freund, Freundin zu schätzen.
Für den abendlichen Rückblick helfen folgende Schritte:

-    Was ist mir Gutes geschehen?

-    Was ist mir gelungen?

-    Auf welche Widerstände bin ich gestoßen? Was rumort noch in mir?

-    Sollte ich mit jemandem Nachsicht haben, jemandem etwas vergeben? Kann ich verstehen, was ihn gegen mich aufgebracht hat, warum er, sie kurz angebunden waren?

-    Was ist mir selbst nicht gelungen, was habe ich Übles gedacht, geredet, getan?


Ich stelle mich mit dem ganzen Tag vor Gott, bete für mich und andere um eine gute Nacht.

Der Psalm 91 legt die Ängste der Nacht in Gottes Hand.