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Die Taube ist Symbol für den Geist, denn sie findet zurück, so wie der Geist uns zu Gott zurückführt.

Im Geist beten


Wenn ich intensiv lebe, fängt es in mir an zu beten:

·    Ich bin glücklich und muss mein Glück ausrufen. Ich weiß, der Himmel hört mir zu.

·    Ich bin am Ende meiner Kräfte. Was ich aufgebaut habe, zerrinnt mir zwischen den Händen. Ich komme allein nicht weiter und rufe um Hilfe. Jemand hört mein Rufen.

·    Ein anderer ist in einer ausweglosen Situation. Er hat sich verrannt, droht an seinem Unglück zu zerbrechen. Ich fühle mich ohnmächtig zu helfen. Aber es gibt eine Kraft, der ich das andere Leben anvertrauen kann.


Die Stimme, die in mir betet, ist Gottes Geist. Er ist immer da. In manchen Momenten spüre ich ihn deutlicher. Wenn ich klar sehe und endlich eine wichtige Entscheidung treffen kann. Wenn ich von der abschüssigen Bahn aufstehe und eine Kraft spüre, um in einem wichtigen Punkt mein Leben zu ändern.
Der Geist bewirkt, dass ich Gott  nicht nur als höchstes Wesen denke, sondern dass ich seine Nähe spüre und verstehen lerne, wie er aus Liebe alles geschaffen hat. Gott geht jedem Menschen, auch mir, nach, weil er will, dass mein Leben gelingt und wieder heil wird. Gottes Geist lässt in mir das Beten aufbrechen, so wie Gottes Schöpferkraft die Blüten zum Blühen bringt.

Der Geist wirkt Verständnis für den anderen, lässt mich den Frieden suchen, gibt mir Kraft, zu verzeihen, lässt mich auch im Schlechten etwas erkennen, das vom Bösen noch nicht zerstört ist.  

Lesetipp: Galaterbrief 5, 13-26