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Ich blicke auf, ich nehme wahr, ich beziehe die anderen mit ein.

Beten im Dreischritt: Lob-Dank-Bitte


Beten heißt sprechen. Wir sprechen in Sätzen, ob wir mit anderen vernehmlich beten oder alleine mit unserer inneren Stimme. Manchmal genügt ein Satz oder ein Ausruf.

Will ich aber mehr als nur einen Satz lang beten, kann es schwierig werden. Womit fange ich an? Was sage ich, ohne oberflächlich zu werden? Wie baut sich ein Gebet auf? Das christliche Beten hat dafür einen inneren Rhythmus gefunden.

 

1. Mit dem Lobpreis stellt sich der Beter vor Gott. Gott sprechen wir nicht nur im Vorübergehen an, sondern mit einem richtigen Gruß, in dem wir ausdrücken, wer er ist: Der, der alles geschaffen hat, der Vater aller Menschen.

„Vater unser im Himmel, geheiligt werden dein Name.“
„ Ehre sei Gott in der Höhe …“
Es genügt auch einfach:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

2. Der Rückblick bringt mich zum Danken, weil Gott mir jeden Morgen einen neuen Tag schenkt. Alles kommt aus seiner Hand, die Luft zum Atmen, die Wärme der Sonne, Nahrung und Menschen, die mich schätzen.
Am Abend blicke ich auf den Tag zurück, danke für das, was mir geschenkt wurde und bitte um Vergebung für das, was ich verbockt habe.

3. Wenn ich den Blick auf den angefangenen Tag, die kommende Woche, die Menschen um mich herum und auf die Krisengebiete der Welt werfe, kommen mir Bitten auf die Lippen. Ohne die Hilfe Gottes wird es nicht gelingen. Ohne das Einwirken seines Geistes gibt es weder einen Sinn für Gerechtigkeit noch den Willen zum Frieden.